Neues Auto für AMALIE

Ambulanter Kinderhospizdienst für den Bodenseekreis
Ambulanter Kinderhospizdienst für den Landkreis Ravensburg
Kiwanis Überlingen finanziert Fahrzeug für Ambulanten Kinderhospizdienst

 

ÜBERLINGEN/FRIEDRICHSHAFEN – Mit einer Spende in Höhe von 7.500 Euro hat der Service-Club Kiwanis Überlingen dem Ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE – eine Kooperation der Stiftung Liebenau und der Malteser – ein neues Auto finanziert. Der Dienst, der nun bereits im sechsten Jahr in den Landkreisen Bodensee und Ravensburg arbeitet, hatte bisher kein eigenes Fahrzeug. Zum Einsatz kommt der geleaste Ford Tourneo bei der ehrenamtlichen Begleitung von lebensbegrenzend erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Familien.

Passendes Projekt für Kiwanis

Kiwanis engagiert sich mit seinen Charity-Aktionen für das Wohl der Gemeinschaft, insbesondere für Kinder. „Wir machen auch internationale Projekte, wollen aber einen Großteil unserer Gelder in der Region einsetzen“, so Oliver Traupe, Past-Präsident von Kiwanis Überlingen. Normalerweise reagiere der Service-Club dabei auf Anfragen. „Das war aber jetzt ein Projekt, das wir uns selbst ausgesucht haben“, erklärt Traupe. Bei der Suche nach unterstützungswerten Angeboten sei man auf AMALIE aufmerksam geworden und habe schnell festgestellt: „Das passt perfekt zu uns.“

Wichtige Arbeit von AMALIE

Denn wenn Kinder von Sterben und Tod betroffen sind, brauchen sie und ihre Familien besondere Hilfe. Um diese wichtige Arbeit leisten zu können, ist der Ambulante Kinderhospizdienst auf finanzielle Unterstützung aus der Gesellschaft angewiesen. Umso mehr freut sich Barbara Weiland, AMALIE-Koordinatorin im Bodenseekreis, über das gespendete Fahrzeug. „Wir benötigen dieses Auto zum Beispiel für die Hausbesuche betroffener Familien durch unsere ehrenamtlichen Patinnen und Paten.“

17 Familien werden derzeit betreut

Derzeit werden im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg insgesamt 17 Familien von einem Team aus 35 speziell qualifizierten Ehrenamtlichen betreut. „Wir begleiten vom Tag der Diagnose bis über den Tod hinaus“, erklärt Weiland. Dabei unterstützt AMALIE die Familien bei der Bewältigung ihrer schwierigen Situation und versucht, sie so weit wie möglich im Alltag zu entlasten. Das reicht von der Hausaufgabenbetreuung für die Geschwister des erkrankten Kindes über Fahrdienste und Freizeitangebote bis hin zur Kindertrauergruppe. Oft gehe es laut Barbara Weiland darum, „einfach nur da zu sein“.

Weitere Sponsoren beteiligt

Das neue Fahrzeug erhöht Mobilität und Einsatzbereitschaft des Dienstes – dank der Spender und Sponsoren: Kiwanis übernimmt die Leasingkosten, das Autohaus Zwerger Ravensburg gewährte bei der Anschaffung des Ford Tourneos günstige Konditionen, und für die Fahrzeugbeschriftung sorgte unentgeltlich die Überlinger Firma Deko & Schrift. Nun ziert das bunte AMALIE-Motiv die Türen des schneeweißen Mini-Vans, der viel Platz bietet und deshalb auch bei den Ausflugsangeboten des Ambulanten Kinderhospizdienstes im Einsatz sein wird.

Verfasser und Fotograf: Pressestelle der Stiftung Liebenau.